Die Amerikaner folgten den Briten sehr schnell, doch gleich schlossen sich der neuen Idee auch die Deutschen, Russen und Italiener an. Später schufen alle diese Staaten eine Art Korps, in denen Künstler am Projekt der Tarnung arbeiteten und ein Tarnmuster entwickelten, das sich mit der Zeit verbesserte und von denen einige bis heute verwendet werden. Zum Beispiel entwickelten sie in Amerika ein Tarnmuster, das sogenannte Blattmuster, das im Jahr 1967 in Vietnam verwendet wurde, aus dem im Jahr 1981 das heute bekannte Woodland-Muster entstand. Selbstverständlich fand die Weiterentwicklung der Uniformen auch in Europa statt, wo einige Tarnmuster bis heute verwendet werden, z. B. die Tigerstreifen.
Das Woodland-Muster, eines der bis heute am häufigsten verwendeten Tarnmuster. Das Woodland-Tarnmuster hat mehrere Varianten, dies ist eine davon, die anderen sind ihr fast zum Verwechseln ähnlich. Sie unterscheiden sich nur in der Größe der Flecken und der Farbgebung (manchmal kräftigere Farben, manchmal blassere Farben).
Gegenwärtig sind das am häufigsten verwendete und am weitesten verbreitete Muster das amerikanische Woodland und das britische DPM, die man, sei es als Kopien oder verschiedene Varianten des Tarnmusters, auf der ganzen Welt findet. Auch mehrere Staaten begannen sich mit Tarnmustern und Tarnung zu beschäftigen, die eigene Muster entwickelten, wie zum Beispiel das deutsche Flecktarn. Modern werden derzeit jedoch die sogenannten Pixelmuster wie CADPAT, MARPAT oder UCP.
CADPAT MARPAT UCP FLECKTARN

Nicht zuletzt möchten wir daran erinnern, dass Tarnmuster auch in der heutigen modernen Zeit und Mode sehr populär geworden sind. Sie haben sicher schon irgendwo in Ihrer Umgebung bemerkt, dass vermehrt Tarnmuster-Jeans, -Shorts, -Hosen oder -T-Shirts getragen werden. Das ist auch modern, und wenn Sie es mit anderen Kleidungsstücken kombinieren können, dann auch stilvoll und preisgünstig. Weitere Tarnmuster finden Sie bereits im Online-Shop selbst oder im Artikel über Tarnmuster.